Ackerboden

Ackerböden sind aus sehr unterschiedlichen Böden vor allem durch Bodenbearbeitung, Düngung sowie Be- und Entwässerung entstanden. Ackerböden weisen viele Gemeinsamkeiten auf und sind doch sehr verschieden.

Das gemeinsame Merkmal aller Ackerböden ist die Ackerkrume. Sie ist humos und wird jährlich  oder in größeren Abständen bearbeitet. Obwohl die Krume hier locker und krümelig ist, biegen die Wurzeln der Zwischenfrucht über der älteren Pflugsohle ab.
Foto: Geologischer Dienst NRW

Seit 7.000 Jahren betreiben Menschen Ackerbau und gestalten Böden zu Ackerböden in Mitteleuropa um – Nutzungsgeschichte.

Inzwischen besitzen Ackerböden die höchsten Flächenanteile in Deutschland – Verbreitung.

Ackerböden sind aus sehr unterschiedlichen Böden entstanden und weisen große Unterschiede in der Ertragsfähigkeit auf. Die Unterschiede werden vor allem durch den Wasserhaushalt, das Klima und die Nährstofffverfügbarkeit verursacht – Vielfalt.

Bodenbearbeteitung ist das Merkmal aller Ackerböden. Form und Intensität der Bodenbearbeitung sind vielfältig – Bodenbearbeitung.

Ackerböden werden regemäßig gedüngt, gekalkt und mit Pflanzenschutzmitteln behandelt – Düngung und Pflanzenschutz.

Ackerböden werden nicht nur für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Tierfutter genutzt – Bodennutzung.

In Deutschland forschen zahlreiche Institute für eine bodenschonende und nachhaltige Nutzung der Ackerböden – Forschung.

Die Nutzung der Ackerböden in Deutschland ist allerdings höchst unterschiedlich und der Bodenverbrauch z. B. für Gewerbeflächen, Straßenbau und Eigenheimsiedlungen geht  fast ausschließlich zulasten der Ackerböden – Gefährdung.