Meine Lieblingsgäste

sollen sich bei mir wohlfühlen. Willkommen sind  standortgerechte Wälder mit tiefwurzelnden Baumarten, Dauergrünland, Streuobstwiesen, Rebflächen und andere bodenschonende Nutzungen, damit ich nicht mehrfach im Jahr mit schweren Maschinen bearbeitet werden muss.

Dennoch überwiegt wohl die ackerbauliche Nutzung mit regelmäßiger Bodenbearbeitung. In trockenem Zustand bin ich steinhart und zerfalle in grobe Schollen, die mühevoll weiter zerkleinert werden müssen. In feuchtem Zustand bin ich zu weich, zerfließe und werde breiig. Zwischen zu feucht und zu trocken gibt es eine kurze Zeitphase in der ich gut gepfügt, geeggt und gemulcht werden kann. Dies ist vorzugsweise Anfang Herbst. Ein flache minimale Bodenbearbeitung bekommt mir besser als tiefes Pflügen. Meine Krümel, Polyeder und Prismen werden dann geschont.

Nach der Maisernte frisch gepflügter Pelosol aus Ölschiefer.©  Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau , Abteilung 9 im Regierungspräsidium Freiburg

Blick über die Donauaue bei Fürstenberg auf landwirtschaftlich genutzte flache Hänge aus Opalinuston. © Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Abteilung 9 im Regierungspräsidium Freiburg