Steinkohlenhalde Zeche Zollverein

Boden aus Bergematerial des Steinkohlenbergbaus neben der Zeche Zollverein in Essen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde neben der Zeche Zollverein eine Halde aus Nebengesteinen des Steinkohlenbergbaus aufgeschüttet. Das Bergematerial enthält neben taubem (kohlefreiem) Gestein auch Steinkohle und Pyrit, der bei der Verwitterung Säure freisetzt. Der Boden besitzt eine ca. 15 cm mächtige Decklage aus Kokereiasche, die den Boden wie eine Humusauflage nach oben abschließt. Berghalden sind im Ruhrgebeit wichtige menschgemachte Landschaftelemente und Zeugnisse der Industriegeschichte. Foto: G. Milbert, Kuratorium Boden des Jahres.