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Parabraunerde aus umgelagertem Lössmaterial mit aufgehelltem Bereich durch Ton- und Humusverlagerung und verbrauntem Bereich durch Ton- und Humuseinwaschung, zahlreichen Regenwurmgängen und einzelnen Ziegelbröckchen, schwach durch Stauwasser beeinflusst – © Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Löss ist ein Ausgangsgestein der Bodenbildung. Mit dem Sammelbegriff ‚Lössboden‘ werden verschiedene Böden zusammengefasst, die sich aus Löss und seinen Umlagerungsbildungen entwickeln können: Pararendzina, Schwarzerde, Parabraunerde, Fahlerde sowie Kolluvisol und Stauwasserboden (Pseudogley). Alle diese Böden weisen eine hohe Wasserspeicherkapazität sowie – mit Ausnahme des Stauwasserbodens – eine hohe Ertragsfähigkeit und -sicherheit auf. Sie müssen schonend genutzt werden, um einen hohen Humusgehalt, eine stabile Bodenstruktur und eine lockere Lagerung zu erhalten.